Seit Jahren jagt eine Finanzkrise die nächste. Nichts ist mehr, wie es einmal war: Großbanken gehen pleite, selbst einst überzeugte Liberale nehmen plötzlich das Wort “Verstaatlichung” in den Mund, und die Anleihen einiger Staaten sind inzwischen ungefähr so ausfallsicher, wie die Titanic unsinkbar war. Demonstranten fordern die Zähmung der entfesselten Märkte, hilflose Politiker fordern mehr Eigenkapital für Banken, Banker fordern satte Bonuszahlungen, und Börsen haben inzwischen den Ruf globaler Casinos, in denen hemmungslos gezockt und im Zweifelsfall mit der Zukunft der ganzen Menschheit als
Einsatz Roulette gespielt wird.
Und was machen Durchschnittsbürger mitten im täglich unüberschaubareren Dickicht aus Rettungspaketen und vielleicht-dann-aber-doch-nicht-Staatspleiten? Sie tun, was Staaten, die Wahlgeschenke und Wohlstand auf Pump finanzierten, seit Jahren versäumen: Sie sparen.
Die Sparquote, das belegen Untersuchungen, ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich angestiegen. Anstatt in die Ferne zu schweifen, alle paar Jahre einen neuen Wagen zu kaufen oder mehrmals pro Monat ins Restaurant zu gehen, tragen diejenigen, die angesichts stagnierender Einkommen noch über Überschüsse verfügen, sie meist zur Bank. Mit renditeorientierter Kapitalanlage haben die meisten allerdings wenig am Hut: Noch immer, das zeigen Statistiken, sind Sparbuch und Renten bzw. Anleihen des Sparers liebste Kinder – und das, obwohl die Zinsen dabei oft nicht einmal die galoppierende Inflation ausgleichen. Aus Angst vor noch höheren Verlusten bei höheren Risiken nehmen viele die Einbußen jedoch billigend in Kauf. Angesichts diskreditierter Aktien- und Finanzmärkte wagen sich nur wenige Kleinanleger an Anlageklassen wie Aktien, Devisen oder Rohstoffe.
Doch was tun, um in Zeiten magerer Arbeitseinkommen das eigene Kapital überhaupt zu mehren? Viele Menschen gehen inzwischen trotz Vollzeit-Erwerbstätigkeit bereits einem oder gar mehreren Nebenjobs nach. Wer keine zeitlichen Kapazitäten mehr frei hat, sucht sein Heil oft im Spiel. Ob Lottoschein oder online Casino: Die Hoffnung spielt mit, wenn Kreuze gemacht oder Rouletteräder gedreht werden.
Spiel-Skeptiker winken meist schnell ab: Wer auf Lotto oder Blackjack verzichtet, so ihre Devise, gewinnt jede Woche – und zwar den eingesparten Einsatz. Denn schließlich liegt die Wahrscheinlichkeit für sechs Richtige bei gerade einmal 0,00000072 Prozent, und auch Casinospiele haben stets einen Hausvorteil. Mit anderen Worten: Die Bank gewinnt immer. Oder?
Nun, mit online Casinos ist das so ähnlich wie mit Telefonanbietern: Die Konkurrenz unter ihnen ist erheblich, und deshalb lassen Sie es sich meist auch etwas kosten, dass ein Besucher sich ausgerechnet für ihr Angebot entscheidet. In der Praxis funktioniert das meist über unterschiedliche Bonusangebote. Ja, richtig gehört: Boni gibt es bei weitem nicht nur für ohnehin überbezahlte Banker!
So erhalten Neukunden einen Anmeldebonus sogar ohne vorherige Einzahlung, wobei die Casinos gegenseitig um den höchsten Bonus wetteifern. Im Klartext bedeutet das, dass Kunden mit fremdem Geld als Einsatz Chancen auf Gewinne haben, die am Ende ihnen allein gehören. Klingt unglaublich? Ist es aber nicht, insbesondere, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass viele Banken auch nichts anderes tun…
Wer also demnächst sein Glück bei Poker, Roulette oder Black Jack versuchen will, sollte darauf achten, dass das Casino der Wahl einen attraktiven Bonus bietet und im Zweifelsfall zur Konkurrenz abwandern. Denn wer will schon in Zeiten knapper Haushaltseinkommen die eigenen mühsam erarbeiteten Mäuse aufs Spiel setzen?